Denkmale in unserer Heimat

Die Gemeinde Welmbüttel hat noch 13 Denkmalgeschützte Grabhügel auf ihrem Gemeindegebiet. Diese Zahl ist hier um ein Vielfaches höher gewesen. In den 1930er Jahren sind noch Denkmäler festgestellt worden, die heute nicht mehr dem Denkmalschutz unterliegen, aber dennoch schützenswerte Historische Bauten unserer Vorfahren sind.
(Denkmal "Rehm")

Der bekannteste Bereich ist das heutige Ehrenmal. Direkt unter der jetzigen Steinanordnung hat man bei der Errichtung einen alten Grabhügel festgestellt. Im Randbereich sind zwei Kuppen, östlich und westlich, noch gut erkennbare Hügelreste. Ein weiterer sehr flacher Hügel liegt ganz in der Nähe. Die restlichen Hügelgräber liegen allesamt im Kreisforst und sind nur dem interessierten Wanderer bekannt und daher nicht für jeden erkennbar. Der imposanteste Hügel in Welmbüttel liegt auf der höchsten Stelle Norderdithmarschens. Auf dem "Rugebarg" in 72 m über NN am Waldrand mit herrlicher Aussicht. Richtung Westen ist bei klarem Wetter die Nordseeküste zusehen. Hier ist das Abendrot besonders schön zusehen.

An der Quelle der „Tielenau wurde in den 1980er Jahren von der Sammelerin Karin Söhl aus Heide eine Fundstelle entdeckt. Nach einem sorgfältigen Absammeln der Artefakte durch die damalige Arbeitsgruppe vom Museum in Heide zeigen die Funde, dass dieser Platz von den Menschen im Mesolithikum bis hin zur Eisenzeit immer wieder aufgesucht wurde.

Gaushorn hat 48 frühgeschichtliche Denkmäler. 46 Hügelgräber und 2 unter Denkmalschutz stehende Grenzsteine (Norder- und Süderdithmarschen). Das größte Hübelgrab liegt am Rande des Truppenübungsplatzes im Süd-Westen der Gemeinde. Die größte Ansammlung in ganz Dithmarschen mit über 30 Hügelgräbern liegt bei einer besonders schönen Hügelgrabgruppe (DB 9 - DB 12 und DB 48) am Wanderweg. Dort steht auch das HISTOUR-Schild T 26 "Grabhügel bei Schrum" (Diese Bezeichnung ist im HISTOUR-Katalog auf der Seite 186 bereits korrigiert auf "Grabhügel bei Gaushorn").

Hier eine Bilderreihe der Ansammlung von Gräbern.
An Silvester 2008 konnten diese Aufnahmen gemacht werden.
Hügelgräbergruppe Gaushorn


Getrennt wird diese Ansammlung von Gräbern durch einen Spurplattenweg. Im nördlichen Randgebiet auf dem Truppenübungsplatz sind die restlichen Gräber in einem unter Schutzgestelltem Bereich zu sehen. (Übersichtstafel am Haupteingang zum Truppenübungsplatz, erstellt vom Archäologischen Landesamt, der "Oberen Denkmalschutzbehörde")

(Übersicht am Haupteingang zum TrpÜbP)
Auf diesem Schild sieht man eine schematische Anordnung eines Grabhügels mit den zu erwartenden Funden.
Der Übungsplatz der Bundeswehr wird oft auch am Wochenende genutzt. Das Betreten des Übungsplatzes ist unter vorheriger Einholung einer Genehmigung möglich (Kaserne Heide), bitte Hinweisschilder beachten.




Der Ort Schrum hat 12 Denkmalgeschützte Hügel- und Steingräber auf seinem Gemeindegebiet. Ein zerstörtes Langbett und sechs Hügelgräber befinden sich auf einem Grundstück im Süden der Gemeinde. Vier dieser sechs "Hügel" haben nur eine sehr geringe Höhe von ca. 30 - 60 cm und sind daher besonders gefährdet. Die restlichen fünf, davon zwei stattliche Grabhügel (umzäunt), liegen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes "Riese".

Bei näherem Interesse zu den Denkmälern kontakt unter:



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