Wunderwelt Bienen!

In den Jahren vor dem Krieg und während des Krieges gab es zwei Imker in Welmbüttel, Forst- und Landwirt Johann Thode und Landwirt Heinrich Rohde.
Nach dem Krieg kamen Lehrer Siegfried Nerlich und in den 80er Jahren Kurt Wignick, Rolf Thode, Klaus Demmert, Ingo Weinert und zuletzt Steffi Engler hinzu. In der „Anfänger-Fibel“ für den Bienenfreund von Josef Herold steht zum Thema „Was man über Bienen wissen sollte“ ein kerniger Leitsatz, der auch auf andere Bereiche des Lebens anwendbar ist.

„Vor allem erst lernt Theorie, sonst bleibt ihr praktische Stümper ein Leben lang.“ (v. Berlepsch)

Früher wurde die Schwarm-Imkerei betrieben, in „Strohkörben“ und in Schleswig-Holsteiner-Wanderbeuten geimkert. Heutzutage wird in modernen Magazinbeuten, in denen einzelne Wabenträger plaziert sind, geimkert. Die Kastenform hat den Vorteil beim Transport, auf einen Anhänger und in der Natur läßt er sich sehr gut stapeln, so daß mehrere Kästen (Völker) übereinander und nebeneinander stehen können. Man kann bei dieser Betriebsweise sehr gut schwache Völker einengen und starke Völker erweitern, denn auch die Zucht bringt dem Imker Erfolg durch höheren Ertrag bzw. Ausbeute. Auch die Kontrolle und Pflege ist erheblich leichter gegenüber den älteren Strohkörben.







Der Imker in seinem Element

Für den Bienenfreund ist das Überwintern seiner Völker sehr wichtig, in dieser Zeit werden die Bienen mit Zuckerwasser, Futterteig oder Invertlösung ernährt. Im Frühjahr mit der ersten Blüte des Weidenzweiges, das sogenannte „erste Bienenbrot“ finden die Völker wieder natürliche Nahrung. Standort, Landschaft, Jahreszeit und Umgebung des Bienenvolkes bestimmen den Geschmack des Honigs. So entstehen z. B. Lindenblütenhonig, Heideblütenhonig oder Rapsblütenhonig es gibt, aber auch Akazienhonig, wenn der Standort diese Auswahl den Bienenvölkern bietet. Bei uns ist der Rapsblütenhonig ein „Renner“. Oft findet man auf dem Etikett des Honigglases zu Werbezwecken einen speziellen Namen oder Begriff aus der Region wie „Dithmarscher Schweiz“ oder „AÖZA-Honig“.

Auf alle Fälle ist es ein wunderschönes naturnahes Hobby.

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